Die Beschäftigungskrisen in der Arbeitsgesellschaft bestimmen die Schlagzeilen. Mit ARBEIT PLUS wird nun der Blick auf die Bemühungen der Betriebe im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit gelenkt. Innovative Beschäftigungspolitik wird hier öffentlichkeitswirksam prämiert. Das Arbeitsplatzsiegel wurde durch den Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Leipzig 1997, Dr. Rainer Meusel, beim Abschlussgottesdienst des Kirchentags angeregt. Noch im selben Jahr wurde ARBEIT PLUS vom Institut für Wirtschafts- und Sozialethik (IWS) entwickelt und von der Evangelischen Kirche im Rheinland als Pilotprojekt zunächst regional aufgegriffen. Im Jahre 1999 wurde das Arbeitsplatzsiegel von der Evangelischen Kirche in Deutschland übernommen und wird nun bundesweit verliehen.
Teilnehmen können Unternehmen aller Branchen. Bewerbungen bei der EKD unter dem Stichwort ARBEIT PLUS sind jederzeit möglich. Das unabhängige "Institut für Wirtschafts- und Sozialethik" (IWS) analysiert anhand des ARBEIT PLUS-Bewertungsmodells die Unternehmen und bespricht dies mit ihnen. Ein prominentes Gremium unter Leitung des Ratsvorsitzenden der EKD entscheidet mehrmals im Jahr über die Vergabe von ARBEIT PLUS. Das Siegel ARBEIT PLUS ist eine öffentliche Bestätigung der Unternehmensqualität und die Auszeichnung findet pressewirksam in einem repräsentativen Rahmen statt.